Monsieur Connect – erste Erfahrungen

Monsieur Connect – erste Erfahrungen

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Wir hadern schon eine Weile mit dem Kauf einer Multifunktions-Küchenmaschine und der Auswahl der Richtigen. Wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt, kommt man an dem Thermomix von Vorwerk nicht vorbei. Silvercrest hat mit dem Monsieur Connect SKMC 1200, eine aus unserer Sicht vergleichbare Alternative im Sortiment. Wir wollen in diesem Beitrag nicht auf die Unterschiede bzw. Pro & Contras eingehen, Vergleiche gibt es genügend im Netz. Da wir noch keine Erfahrungen mit einer Multifunktions-Küchenmaschine haben und auch die regelmäßige Verwendung in Frage stellen, haben wir uns auf Grund des großen Preisunterschiedes für den Monsieur Connect entschieden. Der Gedanke ist, wenn wir gefallen an dem Kochen mit einer Multi.-Küchenmaschine finden, kann man ja immer noch tiefer in die Tasche greifen. Wenn die Verwendung eher seltener ist, ist der Invest für den Monsieur Connect nicht zu hoch.

Erster Eindruck
Gesagt getan, ab in Lidl und einen Monsieur Connect in den Einkaufswagen. Wir haben unseren neuen Küchenhelfer voller Erwartung ausgepackt und den Inhalt begutachtet. Inhalt: Die Küchenmaschine, Dampfgaraufsätze (klein und groß), Mixbehälter bzw. Gartopf, Messereinsatz, Kocheinsatz, Rühreinsatz, Spatel und eine Gebrauchsanweisung. Der erste Eindruck ist positiv, alles wirkt solide verpackt und auch die Haptik der einzelnen Komponenten wirkt wertig. Ein kurzer Blick in die Gebrauchsanweisung und mit 2-3 Handgriffen war unser neuer Küchenhelfer aufgebaut und bereit für das einschalten.

Nach dem das Gerät mit dem Stromnetzt verbunden und der Ein-Schalter umgelegt wurde, startet das große Display mit der Bitte um Registrierung und anschließender Einrichtung. Dies ist Systemgeführt und sehr intuitiv gestaltet. Was uns nach der Registrierung und Einrichtung gut gefallen hSilvercrestat, ist die Erklärung der wichtigsten Funktionen mit einem Video. Als Erstes haben wir uns die Rezeptvorschläge angesehen und uns für das erste Gericht entschieden. Man muss dazu sagen, wenn man sich mit dem Wlan verbunden hat (Teil der Einrichtung), gibt es eine wirklich ganz passable Auswahl an tollen Gerichten, Drinks, Smoothies und Backwaren. Ein weiteres Plus, ist die Anzahl und Aufmachung bzw. Bilder der Gerichte, alles wirkt sehr ansprechend und lädt zum Probieren ein. Wir wollten was testen, dass wir schon öfters zubereitet hatten und somit auch vergleichen konnten –  Bolognese. Kurzer Blick in die Zutatenliste, Einkaufszettel geschrieben und ab zum Einkaufen….

Monsieur Connect im Einsatz
Präpariert mit einem Glas Wein, etwas Hunger und guter Laune haben wir alle Zutaten zurecht gelegt und mit dem geführte Zubereiten begonnen. Hierzu wählt man das Gericht, dass zubereitet werden soll aus, in unserem Fall “Bolognese“ und drückt auf das Feld “beginnen“.

Der Monsieur Connect beginnt nun mit einer schrittweisen Anleitung, durch die gesamte Zubereitung zu leiten. Die einzelnen Schritte sind super erklärt und kinderleicht zu bedienen. Für die Bolognese benötigen wir den Mixbehälter und den Deckel. Um einen kleinen Eindruck, für die Zubereitung zu bekommen, führen wir die ersten Schritte kurz auf.

  1. 2 Zwiebeln (100g) abwiegen, schälen, halbieren und in den Mixbehälter geben.
  2. 2 Knoblauchzehen schälen und dazugeben.
  3. 2 Möhren (150g) schälen, halbieren und dazugeben.
  4. ………..

Jeden Schritt muss man nach dem Ausführen bestätigen und der Monsieur Connect verrichtet zuverlässig seine Arbeit. Er hexelt, kocht, brät und rührt automatisch, je nach dem was in der Zubereitung ansteht. An dieser Stelle kommt ein kleines Manko bzw. Minus. Leider lassen sich die voreingestellten Portionen nicht anpassen. Das bedeutet, man muss die Zutaten je nach Portionen auf die gewünschte Portionenanzahl anpassen. Zum Beispiel ist das Bolognese Rezept auf 8 Portionen ausgelegt, will man jetzt nur 4 zubereiten, muss man die Zutaten halbieren. Wir empfinden dieses Manko als nicht so kritisch, jedoch wäre ein automatisches umrechnen etwas komfortabler. Alles in allem ist die Zubereitung sehr gut beschrieben und durch die integrierte Waage mit der Tara Funktion auch sehr leicht zu bedienen. Ein weiterer positiver Punk der uns an der geführten Zubereitung aufgefallen ist, ist die Angabe der benötigten Zeit. Wie aufgeführt hat unsere Bolognese 100min benötigt und jetzt wird getestet.

Wie schmeckt es?
Wir haben unsere Bolognese natürlich wie gewohnt mit Spagetti angerichtet, diese musste man parallel kochen. Geschmacklich hat uns das voreingestellte Rezept zugesagt, es war wirklich sehr lecker. Da der Monsieur Connect in der Zubereitung die Bolognese 45min bei 130 Grad kocht und auch die gesamte Zeit mit dem Hexelmesser rührt war die Konsistenz sehr fein (nicht zu fein, war kein Brei), dass lässt sich herkömmlich nicht bzw. nur sehr schwer umsetzten. Uns persönlich hat das Gericht überzeugt, jedoch werden wir den Monsieur Connect auf Herz und Nieren prüfen und euch auf dem laufendem halten.

Ein kleines Fazit nach der ersten Benutzung
Da wie bereits beschrieben, die Benutzung wirklich kinderleicht und sehr intuitiv ist, hat das Kochen bzw. zubereiten, Spaß gemacht und keine große Herausforderung dargestellt. Natürlich ist diese Art zu Kochen etwas anderes als sich kreativ in der Küche umzulassen und neue Dinge auszuprobieren, jedoch kann man diesen Küchenhelfer auch für die kreativen Phasen sehr gut einbinden. Wir sind der Meinung das der Monsieur Connect das Kochen für den Alltag durchaus erleichtern kann und eine tolle Ergänzung zum herkömmlichen Kochen ist. Ob wir nach einer längeren und regelmäßigen Benutzung noch der gleichen Auffassung sind, wird sich rausstellen…..

Matthias

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2 Comments

  1. Toller und interessanter Erfahrungsbericht 🙂
    Vielen Dank dafür.
    Werde euren Blog gerne regelmäßig besuchen … Daumen hoch
    Habe mich bereits ein bisschen umsehen können.
    Sehr symphatisch und mit viel Liebe zum Thema BBQ

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